Konfirmation 2018

Bei Kaiserwetter – was in Wildenreuth zur Konfirmation ja wahrlich keine Selbstverständlichkeit ist – haben am Weißen Sonntag acht Konfirmandinnen und Konfirmanden ihr Bekenntnis zum Dreieinigen Gott öffentlich abgelegt.

Bevor die Konfirmandinnen und Konfirmanden eingesegnet wurden, wurden sie und auch die Gemeinde daran erinnert, dass in uns der „Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ liegt, eine wunderschöne Beschreibung dessen, was der Heilige Geist in uns allen wirkt! Von diesem Geist sollen sich die neu Konfirmierten, ja wir alle, leiten lassen.

Zur Festlichkeit des Gottesdienstes trugen der Kirchenchor sowie unsere beiden Posaunenchöre und natürlich auch unsere Organistin, Frau Schieder bei. Dafür im Namen der beiden Gemeinden ein herzliches Dankeschön!

Die Namen der Konfirmandinnen und Konfirmanden sind folgende:

Benjamin Strobel, Andreas Gollwitzer, Hannes Gollwitzer (oben von links)
Julian Fischer, Vincent Lindner, Alexander Meyer, Tabea Nachtmann, Nathalie Plößner (unten von links)

Ich bin zudem darauf angesprochen worden, dass manchen Gemeindegliedern die Verlegung des Abendmahls vom Samstag auf den Sonntag (noch) nicht so recht einleuchtet.

Deswegen an dieser Stelle eine kurze Erklärung. Da unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden bei ihrer Konfirmation zum ersten Mal das heilige Abendmahl erhalten haben wir im Kirchenvorstand schon im Jahr 2015 beschlossen, dass das Abendmahl vom Beichtgottesdienst in den Festgottesdienst am Sonntag verlegt wird.

Zum Abendmahl sind die Familien und Angehörigen eingeladen aber natürlich auch die alle anderen Gemeindeglieder und Gäste. Dass die ganze Gemeinde dazu eingeladen ist, ist erstens selbstverständlich und zweitens bildet sich so auch die Gemeinschaft am Tisch des Herrn ab – zur Konfirmation auch mit denen, die ab diesem Zeitpunkt ebenfalls das Abendmahl empfangen. Diese Gemeinschaft der neu Konfirmierten mit der Gemeinde soll für alle sicht- und erfahrbar sein. Das ist der Grund für die Verlegung des Abendmahls in den Festgottesdienst.

Da wir in unserer Pfarrei meiner Meinung nach sowieso nicht „zu oft“ Abendmahl feiern sollte das deswegen im Rahmen der Konfirmation möglich sein – auch wenn der Gottesdienst dadurch etwas länger dauert. Aber für die Gemeinschaft am Tisch des Herrn mit den neu Konfirmierten sollten wir, finde ich, diese Zeit haben.

Der Beichtgottesdienst wird deswegen auch nicht überflüssig. Denn in der Beichte haben wir die wunderbare Möglichkeit, ehrlich vor uns und vor Gott zu werden, Gott um Vergebung zu bitten und so auch wieder neu mit Gott und hoffentlich auch mit unseren Mitmenschen anzufangen. Für diese Möglichkeit mit unserer Schuld umzugehen können wir dankbar sein!

Ich hoffe, dass diese Erklärung dazu beiträgt, dass Sie besser verstehen, warum wir diese Verlegung beschlossen haben. Bei weiteren Fragen oder weiterem Erklärungsbedarf stehe ich natürlich gerne zur Verfügung!

Text Pfr. Sauer
Foto: Marc Strum

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